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Tierfotografie

Tierfotografie: Tipps für Safari-Touren

Auf Safari entscheidet die Fahrzeugposition über das Bild. Wer das mit dem Guide klärt, kommt anders zurück.

Zuletzt aktualisiert: 12. August 2026

Eine trockene Savanne mit einzelnen Bäumen, ein Sandweg führt durch das Gras
Foto: This Photo was taken by Timothy A. Gonsalves . Feel free to use my photos, but please mention me as the author. I would much appreciate if you send me an email tagooty@yahoo.com or write on my talk page , for my information. Please contact me before commercial use. Please do not upload an edited image here without consulting me. I would like to make corrections only at my own source to ensure that the changes improve the image and are preserved. Otherwise you may upload an edited image with a new name. Please use one of the templates derivative or extract . · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Eine Fotosafari unterscheidet sich von einer normalen Safari in einem Punkt: Man hält länger, steht anders und fährt zu anderen Zeiten. Wer das nicht vorher klärt, fotografiert aus der zweiten Reihe.

Vorher klären

Sag dem Veranstalter und dem Guide, dass du fotografierst, und zwar konkret:

  • Fensterplatz oder Dachluke, nicht Mittelsitz
  • Bereitschaft, an einer Sichtung zwanzig Minuten zu stehen statt zwei
  • Fahrzeug mit der Sonne im Rücken positionieren, nicht frontal
  • Motor aus beim Fotografieren – Vibration ruiniert lange Brennweiten

Guides richten sich danach, wenn man es sagt. Sie erraten es nicht.

Die Lichtfenster

In Äquatornähe geht die Sonne schnell auf und unter. Das brauchbare Licht dauert etwa je neunzig Minuten am Morgen und am Abend. Dazwischen steht die Sonne steil, der Kontrast ist extrem und die Tiere liegen im Schatten.

Das heißt: früh raus, mittags Pause, spät wieder los. Wer die Mittagsfahrt mitnimmt, ist am Abend müde und verpasst das gute Licht.

Ausrüstung

Zwei Gehäuse sparen Objektivwechsel – im Staub ist jeder Wechsel ein Risiko. Ein Zoom von 100-400 mm oder 200-600 mm deckt fast alles ab; ein Weitwinkel für Landschaft und Lager gehört trotzdem dazu.

Bohnensack statt Stativ: Im Fahrzeug ist ein Stativ unbrauchbar, ein Bohnensack auf der Fensterkante oder dem Dachrand ist die stabilste Auflage überhaupt.

Staubschutz: Kamera in einer Tüte oder einem Tuch, wenn nicht fotografiert wird. Blasebalg statt Tuch zum Reinigen.

Strom und Speicher

Ladung ist das unterschätzte Problem. Vier bis sechs Akkus, eine Powerbank und ein Kfz-Ladegerät. Speicher großzügig: Auf Safari entstehen an einem guten Tag leicht zweitausend Aufnahmen.

Einstellungen als Ausgangspunkt

Blendenvorwahl f/5.6 bis f/8, ISO automatisch mit Mindestzeit 1/1000 Sekunde, kontinuierlicher Autofokus, Serienbild. Damit ist man für alles außer Nachtfahrten gerüstet.

Verwandt: Teleobjektive und Den perfekten Moment einfangen.


Häufige Fragen

Welche Brennweite auf Safari?

200 bis 600 Millimeter decken den größten Teil ab. Große Tiere in offener Savanne sind oft näher, als man denkt – unter 200 mm wird es aber schnell zu wenig für Vögel und scheue Arten. Ein zweites Gehäuse mit Weitwinkel für Landschaft und Stimmungsbilder lohnt sich.


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